Haus bauen in Hard

Aktualisiert am 27. Oktober 2026

Kurz gesagt: Baugrund kostet in Hard im Schnitt 785 € je m². Die Bodenseegemeinde liegt damit auf Platz 8 von 40 Gemeinden im Bezirk Bregenz, deutlich über dem Bezirksmittel von 544 €, aber fast 480 € unter der Stadt Bregenz.
785 €Baugrund je m² in Hard
+241 €gegenüber Bezirksmittel Bregenz
8/40Rang im Bezirk Bregenz
790.000 €Neubau 120 m² inkl. 400 m² Grund

Grundstückspreise in Hard und Umgebung

Baugrund, € je m²

Bregenz1.264 €Lauterach900 €Hard785 €Höchst777 €Fußach754 €Bezirk Bregenz544 €

Hard liegt direkt am Bodensee zwischen Bregenz und Fußach. Das Gelände ist flach, Seenähe und gute Anbindung an Bregenz treiben die Preise.

Was kostet welcher Haustyp in Hard?

Gesamtkosten inklusive Grund, Kaufnebenkosten (9,7 %) und Baunebenkosten (12 %), Haus schlüsselfertig zu 3.200 bis 4.300 € je m², ohne Keller und Küche:

HaustypGrundGrundkostenWohnflächeGesamt
Doppelhaushälfte300 m²236.000 €120 m²690.000 € – 840.000 €
Stadtvilla400 m²314.000 €130 m²810.000 € – 970.000 €
Einfamilienhaus450 m²353.000 €130 m²850.000 € – 1.010.000 €
Bungalow550 m²432.000 €110 m²870.000 € – 1.000.000 €

Bei 785 € je m² kosten 400 m² Grund rund 314.000 €. In Fußach sparen Sie auf derselben Fläche rund 12.000 €, in Lauterach zahlen Sie rund 46.000 € mehr. Ihre eigene Variante rechnen Sie im Kostenrechner, welcher Typ zu Ihnen passt, zeigt der Hausfinder.

Neu bauen oder gebraucht kaufen?

Rechnung für 120 m²Betrag
Haus schlüsselfertig (120 m² × 3.350 €)402.000 €
Grundstück 400 m² × 785 €314.000 €
Kaufnebenkosten Grund (9,7 %)30.458 €
Baunebenkosten (12 %)48.240 €
Neubau gesamt794.698 €
Zum Vergleich: gebrauchtes Haus ab Bj. 1991, Bezirksmittel Bregenz734.640 €

Gebrauchte Häuser im Bezirk Bregenz mit 110 bis 130 m² kosten je m² Wohnfläche inklusive Grund: Baujahr bis 1960 4.381 €, Baujahr 1961–1990 4.955 €, Baujahr ab 1991 6.122 €. Werte nur für den ganzen Bezirk verfügbar, mehr auf der Seite Haus bauen im Bezirk Bregenz.

Worauf Sie beim Grundstück in Hard achten sollten

  • Grundwasser: In Seenähe steht das Grundwasser oft hoch. Ein Keller sollte als weiße Wanne ausgeführt werden, ein Bodengutachten ist Pflicht.
  • Hochwasser: Bodensee und Rheinmündung prägen die Lage. Prüfen Sie Gefahrenzonen im Vorarlberg Atlas (VoGIS).
  • Bebauungsplan: Dichte und Höhe beim Bauamt klären, besonders in Seenähe.

Wohnbauförderung

Die Förderung gilt in Hard wie im ganzen Land: 30.000 € Basis für ein Eigenheim, 40.000 € für Doppel- und Reihenhaus, plus 15.000 € je Kind, 10.000 € für das erste Eigentum und Zuschläge für Energiestandard, bis 100.000 € je Wohnung. Alles Weitere im Ratgeber Wohnbauförderung Vorarlberg.

Grundstücke und Häuser in Hard

Aktuelle Angebote vermittelt unter anderem Breuss & Partner, der Betreiber dieser Seite. Ausführlicher Marktbericht:

Häufige Fragen

Was kostet ein Baugrundstück in Hard?

Im Schnitt 785 € je m² (Statistik Austria, Verkäufe 2021–2025 auf Preisniveau 2025). Ein Grundstück mit 400 m² kostet damit rund 314.000 €, dazu kommen etwa 9,7 % Kaufnebenkosten.

Was kostet ein neues Haus in Hard inklusive Grund?

Ein Neubau mit 120 m² Wohnfläche auf 400 m² Grund kommt in Hard auf rund 790.000 € inklusive Kauf- und Baunebenkosten, ohne Keller und Küche. Mit einfacher Ausstattung geht es günstiger, mit gehobener teurer.

Gibt es Hauspreise speziell für Hard?

Nein. Statistik Austria veröffentlicht Hauspreise nur auf Bezirksebene. Im Bezirk Bregenz kostet ein gebrauchtes Haus mit 110 bis 130 m² ab Baujahr 1991 im Mittel 6.122 € je m² Wohnfläche inklusive Grund.

Welche Förderung gibt es für ein Haus in Hard?

Die Wohnbauförderung des Landes Vorarlberg gilt in allen Gemeinden gleich: 30.000 € Basis-Förderkredit für ein Eigenheim, 40.000 € für ein Doppel- oder Reihenhaus, plus 15.000 € je Kind und weitere Zuschläge, bis 100.000 € je Wohnung. Die Zinsen liegen in den ersten fünf Jahren bei 1 %.

Quelle: Statistik Austria, Immobilien-Durchschnittspreise 2025 (Pressemitteilung 14 186-105/26 vom 28.05.2026; Tabellen „Häuserpreise 2025“, „Wohnungspreise 2025“, „Baugrundstückspreise 2025“). Grundlage: Kaufverträge privater Haushalte aus dem Grundbuch. Landeswerte: Median (Häuser, Wohnungen) bzw. geometrisches Mittel (Baugrund) 2025. Bezirks- und Gemeindewerte: geometrische Mittel der Verkäufe 2021–2025, auf Preisniveau 2025 angepasst, daher nicht direkt mit den Landeswerten vergleichbar.

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