Haus bauen in Lustenau
Aktualisiert am 27. Oktober 2026
Grundstückspreise in Lustenau und Umgebung
Baugrund, € je m²
Lustenau liegt flach im Rheintal direkt an der Schweizer Grenze. Das Gelände ist eben, was Erschließung und Bau vereinfacht. Hanglagen gibt es praktisch nicht.
Was kostet welcher Haustyp in Lustenau?
Gesamtkosten inklusive Grund, Kaufnebenkosten (9,7 %) und Baunebenkosten (12 %), Haus schlüsselfertig zu 3.200 bis 4.300 € je m², ohne Keller und Küche:
| Haustyp | Grund | Grundkosten | Wohnfläche | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Doppelhaushälfte | 300 m² | 214.000 € | 120 m² | 660.000 € – 810.000 € |
| Stadtvilla | 400 m² | 285.000 € | 130 m² | 780.000 € – 940.000 € |
| Einfamilienhaus | 450 m² | 320.000 € | 130 m² | 820.000 € – 980.000 € |
| Bungalow | 550 m² | 392.000 € | 110 m² | 820.000 € – 960.000 € |
Bei 712 € je m² kosten 400 m² Grund rund 285.000 €. Eine Stadtvilla oder ein Doppelhaus bringen auf dieser Fläche die meiste Wohnfläche unter. Ihre eigene Variante rechnen Sie im Kostenrechner, welcher Typ zu Ihnen passt, zeigt der Hausfinder.
Neu bauen oder gebraucht kaufen?
| Rechnung für 120 m² | Betrag |
|---|---|
| Haus schlüsselfertig (120 m² × 3.350 €) | 402.000 € |
| Grundstück 400 m² × 712 € | 284.800 € |
| Kaufnebenkosten Grund (9,7 %) | 27.626 € |
| Baunebenkosten (12 %) | 48.240 € |
| Neubau gesamt | 762.666 € |
| Zum Vergleich: gebrauchtes Haus ab Bj. 1991, Bezirksmittel Dornbirn | 760.560 € |
Gebrauchte Häuser im Bezirk Dornbirn mit 110 bis 130 m² kosten je m² Wohnfläche inklusive Grund: Baujahr bis 1960 4.761 €, Baujahr 1961–1990 4.450 €, Baujahr ab 1991 6.338 €. Werte nur für den ganzen Bezirk verfügbar, mehr auf der Seite Haus bauen im Bezirk Dornbirn.
Worauf Sie beim Grundstück in Lustenau achten sollten
- Grundwasser: In der Rheinebene steht das Grundwasser oft hoch. Wer einen Keller will, sollte ihn als weiße Wanne planen und ein Bodengutachten einholen.
- Gefahrenzonen: Prüfen Sie im Vorarlberg Atlas (VoGIS), ob das Grundstück in einer Hochwasser-Gefahrenzone liegt.
- Bebauungsplan: Dichte, Höhe und Dachform regelt die Gemeinde. Fragen Sie vor dem Kauf im Bauamt nach.
Wohnbauförderung
Die Förderung gilt in Lustenau wie im ganzen Land: 30.000 € Basis für ein Eigenheim, 40.000 € für Doppel- und Reihenhaus, plus 15.000 € je Kind, 10.000 € für das erste Eigentum und Zuschläge für Energiestandard, bis 100.000 € je Wohnung. Alles Weitere im Ratgeber Wohnbauförderung Vorarlberg.
Grundstücke und Häuser in Lustenau
Aktuelle Angebote vermittelt unter anderem Breuss & Partner, der Betreiber dieser Seite. Ausführlicher Marktbericht:
Häufige Fragen
Was kostet ein Baugrundstück in Lustenau?
Im Schnitt 712 € je m² (Statistik Austria, Verkäufe 2021–2025 auf Preisniveau 2025). Ein Grundstück mit 400 m² kostet damit rund 285.000 €, dazu kommen etwa 9,7 % Kaufnebenkosten.
Was kostet ein neues Haus in Lustenau inklusive Grund?
Ein Neubau mit 120 m² Wohnfläche auf 400 m² Grund kommt in Lustenau auf rund 760.000 € inklusive Kauf- und Baunebenkosten, ohne Keller und Küche. Mit einfacher Ausstattung geht es günstiger, mit gehobener teurer.
Gibt es Hauspreise speziell für Lustenau?
Nein. Statistik Austria veröffentlicht Hauspreise nur auf Bezirksebene. Im Bezirk Dornbirn kostet ein gebrauchtes Haus mit 110 bis 130 m² ab Baujahr 1991 im Mittel 6.338 € je m² Wohnfläche inklusive Grund.
Welche Förderung gibt es für ein Haus in Lustenau?
Die Wohnbauförderung des Landes Vorarlberg gilt in allen Gemeinden gleich: 30.000 € Basis-Förderkredit für ein Eigenheim, 40.000 € für ein Doppel- oder Reihenhaus, plus 15.000 € je Kind und weitere Zuschläge, bis 100.000 € je Wohnung. Die Zinsen liegen in den ersten fünf Jahren bei 1 %.
Quelle: Statistik Austria, Immobilien-Durchschnittspreise 2025 (Pressemitteilung 14 186-105/26 vom 28.05.2026; Tabellen „Häuserpreise 2025“, „Wohnungspreise 2025“, „Baugrundstückspreise 2025“). Grundlage: Kaufverträge privater Haushalte aus dem Grundbuch. Landeswerte: Median (Häuser, Wohnungen) bzw. geometrisches Mittel (Baugrund) 2025. Bezirks- und Gemeindewerte: geometrische Mittel der Verkäufe 2021–2025, auf Preisniveau 2025 angepasst, daher nicht direkt mit den Landeswerten vergleichbar.